Griechisches Kulturzentrum (GKZ)

Unser aktuelles Projekt (2018-2019) mit dem Titel «Empowerment und Förderung des gesellschaftlichen Engagements im Griechischen Kulturzentrum»,  nutzt die gesammelten Erfahrungen, um den Personen griechi­scher oder anderer Herkunft bei der Eingliederung in die Aufnahmegesellschaft zu unterstützen. Das GKZ fungiert mit seinen vielfältigen Angeboten als Anlaufstelle und multikulturelles Sozialzentrum. Einerseits vermittelt unser Projekt den Migran­tenInnen:

  1. Orientierung bei den „ersten Schritten“ in Berlin und Begleitung bei den erforder­lichen Behördengängen
  2. das Erlernen der deutschen Sprache
  3. Informationen über die Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse und Möglich­kei­ten für Weiterbildung
  4. Orientierung über Berufsausbildung und den Berliner Arbeitsmarkt.

Daneben bildet das GKZ einen Treffpunkt, der mit seinem Angebot an kulturellen, sozialen und politischen Veranstaltungen Möglichkeiten bietet zum:

  1. Gegenseitigen Kennenlernen
  2. Interkulturellen Austausch und Abbau von Vorurteilen
  3. Informationen über das politische Leben in Deutschland, dessen Sozialstruk­turen
  4. Engagement im Umweltbereich, NGOs und Vereinen, Kontakte und Zusammen­arbeit mit der Nachbarschaft.

Damit versteht sich das GKZ als Schnittstelle zwischen den Menschen mit Migra­tionshintergrund und den Verwaltungsstrukturen der Aufnahmegesellschaft und als Mittler für die Integration.

Projektziele

Die Projektziele entsprechen einerseits zum größten Teil den Satzungszielen der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V., des größten und umfassendsten Vereins des Griechischen Kulturzentrums in Berlin. Sie sind in nachfolgende Bereiche gegliedert:

  • Empowerment von NeumigrantenInnen

Die neue Migrationswelle bietet Berlin hoch qualifizierte Arbeitskräfte und eine Be­reicherung durch ihre kulturelle Vielfalt. Die Eingliede­rung erfordert zunächst die Feststellung der Ausbildungs- und Berufsabschlüsse der Neuzugewanderten, de­ren Aner­kennung. und ihre berufliche Eingliede­rung. Das setzt das Erlernen der deutschen Sprache, die Bereitschaft zur Integration und Anpassung an die Be­dürfnisse der Aufnahmegesellschaft voraus. Politisches und soziales Engagement wird vom GKZ als not­wendiger Bestandteil auf dem Weg zur Partizipation gese­hen und gefördert.

  • Förderung der Partizipation älterer MigrantenInnen

Ältere Migranten_Innen sowie die der 2. und 3. Generation benötigen nach wie vor Unter­stützung auf dem Weg der Eingliederung. Das GKZ hat zum Ziel, die Weiterent­wicklung und Realisierung eines Konzeptes zum Thema „Migration, Kultur und herkunftsübergreifende Altersproblematik“ (Biographie und Migration). Ein wichti­ges Instrument hierfür ist auf der einen Seite die Bewahrung der griechischen Identität durch Sprache und Kultur und auf der anderen die Bereitschaft sich zur interkulturellen Kommunikation zu öffnen. Hierzu bietet das GKZ sein vielfältiges und mehrsprachiges Angebot an kulturellen, sozialen und politischen Veranstal­tungen.

  • Interkulturelle Zusammenarbeit und Vernetzung

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft bietet Möglich­keiten durch Kennenlernen der anderen Kulturen die allgemeine gesellschaftliche Bildung weiterzuentwickeln. Zu dieser Bereicherung leistet das GKZ seit Jahren seinen Beitrag mit einem umfangreichen und herkunftsübergreifenden Kulturan­gebot. Auf der anderen Seite werden dadurch bestehende Vorurteile und rassisti­sche Verhaltensweisen abgebaut. Das GKZ stellt mit seinem Projekt eine Institu­tion dar, die den interkulturellen Dialog pflegt und fördert und die krisenbedingten Vorurteilen entgegenwirkt.

Durch Vernetzung kann unser Projekt die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und die Abstimmung gemeinsamer Projektziele vorantreiben.

Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und die Abstimmung gemein­samer Projektziele sind durch Vernetzung auszubauen. Dies ist ein langwieriges Vorhaben und kann wegen der dünnen Personaldecke nur schrittweise erreicht werden.


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